Verstopfung – Unangenehmes Problem im Darm

Unter Verstopfung versteht man unregelmäßigen oder unvollständigen Stuhlgang sowie ein verringertes Volumen und Gewicht des Stuhls. Auch wenn nur kleine Mengen an hartem und trockenem Stuhl abgelassen werden, spricht man von einer Verstopfung. Verstopfungen können weitere Beschwerden nach sich ziehen, da der natürliche Abgang von Körpergiften aus dem Körper unterbrochen wird.

Verstopfung bei Babys und Kleinkindern ist ein ebenso weit verbreitetes Problem wie bei Erwachsenen. Viele Eltern können nicht leicht damit umgehen. Sie machen sich Sorgen und glauben, dass die Verstopfung etwas Ernstes ist. Die gute Nachricht ist aber, dass es in den allermeisten Fällen eine harmlose Ursache hat.

Gesunde Kinder zwischen einem und vier Jahren müssen durchschnittlich 1-2x am Tag den Darm entleeren – es ist aber auch durchaus nicht unüblich, wenn dies 3x am Tag passiert, oder an 2-3 hintereinander folgenden Tagen gar nicht. Auch die Größe und Konsistenz des Stuhls kann stark variieren, je nach dem was das Kind gegessen und getrunken hat.

Daran erkennt man dass das Baby / Kleinkind verstopft ist:

  • Wenn sich das Kind auf dem Klo anzustrengen scheint und „fest drücken“ muss.
  • Wenn es Schmerzen hat beim Stuhlgang.
  • Wenn es Angst hat auf die Toilette zu gehen oder versucht „es“ aufzuhalten.
  • Wenn der Stuhl sehr hart und trocken ist.

Was sind die Ursachen der Verstopfung?

  • Ungenügend Flüssigkeiten und Ballaststoffe in der Nahrung ist die häufigste Ursache von Verstopfung bei Babys, Kleinkindern sowie Erwachsenen.
  • Diabetes und Kolitis (Dickdarmentzündung).
  • Psychische Ursachen, z.B. Ängste oder Hemmungen.
  • Stress in der Familie kann Verstopfungen auslösen.
  • Hustensaft – bestimmte Säfte gegen Husten können den Darm verstopfen.
  • Allergie gegen Milch bzw. Laktoseintoleranz.
  • Unregelmäßige Nahrungsaufnahme.
  • Zu viel unzerkaute Nahrung kann Verstopfung verursachen – daher nicht alles schnell „runterschlingen“.

Was tun bei Verstopfung?

Man sollte in jedem Fall dafür sorgen, dass genügend Flüssigkeit zugeführt wird in Form von Wasser, verdünnten Fruchtsäften oder Milch. Pfirsich- und Apfelsäfte enthalten Sorbitol, der den Stuhl weich machen kann. Kinder zwischen 4-6 Jahren sollten 1.5 Liter pro Tag, Kinder ab 7 Jahren 2 Liter pro Tag trinken.

Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass die Nahrung genügend Ballaststoffe enthält, wie sie in Obst und Gemüse enthalten sind. Fünf Portionen sollten angestrebt werden. Ballaststoffe können von den Darm-Muskeln leichter transportiert werden und sorgen dafür, dass der Stuhl weicher wird. Sie sind enthalten u.a. in Müsli, Vollkornbrot, Kleie, Kidney-Bohnen, Erbsen, getrockneten Aprikosen oder Pflaumen, Brokkoli, Karotten, Avocados, Äpfel und Orangen.

Wichtig: Immer für Frühstück sorgen, je früher desto besser. Studien belegen, dass das Frühstück den Stuhlgang anregt. Wenn das Frühstück früh serviert wird, ist viel Zeit um auf die Toilette zu gehen.

Falls Sie Abführmittel bei Verstopfung bei Kleinkindern und Babys in Erwägung ziehen, besprechen Sie dies unbedingt vorher mit einem Arzt.

Verstopfung – Hausmittel und Hausrezepte

Um eine Verstopfung zu behandeln, gibt es verschiedene Verstopfungs-Mittel, aber auch einige wirksame Hausmittel und Hausrezepte bei Verstopfung, wie beispielsweise:

  • Viel Wasser, Fruchtsäfte oder Milch trinken.
  • Fenchelsamen gemischt mit Wasser oder Fencheltee vor dem Schlafengehen.
  • Nach dem Essen lange Spazierengehen hilft bei der Verdauung.
  • Mangos und Mangosaft ist ein gutes Hausmittel bei Verstopfung.
  • Kernlose Trauben essen, zusammen mit heißer Milch.
  • Ingwerpulver mit Wasser ist ein prima Hausmittel bei Verstopfungen
  • Feigen oder Datteln am Morgen.
  • Schweres Essen zusammen mit Salaten essen.
  • Ein altbewährtes Verstopfung-Hausrezept ist ½ Glas Olivenöl gemischt mit ½ Glas Orangensaft.
    Karottensaft mehrmals am Tag.
  • Weniger öliges und scharfes Essen – der Körper braucht länger zur Verdauung.
  • Mandel-Öl mit Milch gemischt vor dem Zubettgehen dient der einfachen Entleerung des Darms.
  • Einen Löffel Leinsamen gemischt mit Wasser am Tag hilft sehr gut gegen Verstopfung.
  • Papaya in Scheiben ist ein weltbekanntes Hausrezept bei Verstopfung.
  • Heißes Wasser mit Zitronensaft und ½ TL Salz.
  • Grünes Blattgemüse, Spinat und Sellerie mehrmals am Tag hilft bei Verstopfung.

darmreinigungCASA SANA Darmreinigungs-Konzentrat: Ein flüssiges Kräuter- und Pflanzenkonzentrat mit 31 verschiedenen Mikroorganismen und 23 Kräuter- und Pflanzenextrakten. Es ist gluten- und laktosefrei und enthält keine Eiweiß- oder Hefebestandteile. Durch Casa Sana wird die natürliche Reinigung und Regeneration des Darms unterstützt, wobei das Konzentrat keine abführende Wirkung hat.

 

Weitere Themen in dieser Kategorie:

 

Das Webportal übernimmt in keiner Weise Anspruch auf Vollkommenheit und Vollständigkeit der ausgewählten Themen. Sämtliche publizierten Informationen und daraus möglicherweise resultierende Schlussfolgerungen ersetzen in keinem Fall den Besuch bei einem Arzt.

5 Replies to “Verstopfung – Unangenehmes Problem im Darm”

  1. hallo, ich habe immer mal wieder Verstopfung, d.h. ich kann dann mindestens 3 Tage gar nicht auf’s Klo. Danke für die vielen Hausrezepte bei Verstopfung – werde ein paar ausprobieren und berichten welche gewirkt haben.

  2. Ich bin 30 (weiblich) und kann immer nur alle ca. 3 Tage aufs Klo weil ich verstopft bin. Habe schon vieles ausprobiert, und folgende Kombination hilft mir bei Verstopfung, zumindest meistens: morgens Müsli, dann einen großen Kaffee mit Milch, dann einen Löffel Leinsamen und wenn möglich noch ein paar Trauben. LG

  3. hallo meine kleine hat massive Stuhlprobleme ….dazu kommt ein anderes Problem ; sie ist seid sie 3 jahre alt ist garkein gemüse mehr….nichts aber auch garnichts darf mit ihr was Gemüse angeht in ihre Nähe oder das Thema selbst aufkommen.haben es erst auf die „sanfte“ und dann einen Gang härter versucht doch nichts half und hilft.Heute den ganzen tag quält sie sich erst kommt was weiches raus aber sonst der grosse Brocken wie wir ihn nennen bleibt bisher aus.
    Wenn sie kann und das ist in der Regel alle 5 tage wenn dann haben wir echt mal viel Glück- gleich solche „Bomben“ legt das selbst uns grossen agr blass um die nase wird.Das Klo tut uns allen schon echt sehr leid.Sie will nicht mehr trinken und man sagte mir ; Kinder holen sich schon das was sie brauchen aber sie trinkt nur 2 Tassen wenn und das wars mehr kriege ich bei ihr auch nicht rein.
    WIE kann ich mein Kind davon überzeugen das sie wenn sie so weiter macht noch evtl. doch im KH landen kann durch sowas ???? Wie kann ich es ihr plausibel erklären das sie aber soviele nützliche Stoffe braucht auch mal zu sich nimmt???Wir mein Mann und ihre 3 anderen Geschwister mögen sehr Gemüse können aber nicht einfach so es mit kochen weil sie sonst das Essen komplett verweigert.Bin echt verzweifelt und nun muss ich sie wohl oder übel doch mal zum Arzt zerren hoffe man kann mir hier noch weitere Tips und Anregungen geben….vielen lieben Dank .
    Eine ganz verzweifelte mutti aus bayern

  4. Die Aussage
    – Weniger öliges und scharfes Essen – der Körper braucht länger zur Verdauung.
    ist aber mal ganz gewaltig überholt.
    Die Suche im Netz fördert viele Aussagen zutage (eigentlich die Mehrheit), die der Meinung sind (teilweise wissenschaftlich belegt), dass scharfes Essen die Verdauung anregt und bei Verstopfung hilft!
    Natürlich gilt nicht für jeden das gleiche. Hier eine Aussage aus dem Netz:
    „Zudem bietet sich der Verzehr scharfer Nahrung bei Verstopfung an. Scharfes Essen fördert nämlich die Verdauung. Da solche Gewürze die Magensäfte anregen, ist aber Vorsicht geboten: Sodbrennen kann sich verschlimmern. Ist dieses chronisch, kann es sogar zu Speiseröhrenkrebs führen.“

    Also nicht übertreiben! Jeder sollte seine Grenzen kennen. Ich esse gerne sehr scharf. Leider aber zu selten. Aber MIR hilft es, wenn ich doch mal nicht so richtig auf das Örtchen kann..

    😉

  5. Ich (68) habe seit einer Woche harten Stuhlgang (Verstopfung) und bemerkte auch vorgestülpte (schmerzhafte) Hämorrhoiden.
    Bilden sich Letztere von selbst zurück? Was lässt sich dagegen tun, ohne gerade zum Arzt springen zu müssen?

    Besten Dank.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*