Hämorriden – Symptome, Behandlung, Hausmittel

Hämorriden sind geschwollene Blutgefäße bzw. Gefäßpolster, die sich im letzten Teil des Verdauungstraktes bzw. Analkanals (Rektum und Anus) befinden. Wenn diese Gefäßpolster im Analkanal anschwellen, spricht man von internen Hämorriden. Sie können auch aus dem After heraustreten (externe Hämorriden) und Schmerzen verursachen.

Glücklicherweise sind Hämorriden in den meisten Fällen harmlos.

Unter normalen Umständen füllt sich bei einem Stuhlgang das Gewebe im Anus mit Blut, um den Stuhlgang zu erleichtern. Wenn dabei aber zu viel Druck ausgeübt wird, kann dies zum Anschwellen und Aufreißen der Blutgefäße führen und Hämorriden auslösen. Auch Durchfall oder Verstopfung kann zu viel Druck auf die Gefäße ausüben und somit Hämorriden verursachen.

Schwangere sind ebenfalls anfällig für Hämorriden, insbesondere in den letzten 6 Schwangerschaftsmonaten – dies liegt am erhöhten Druck auf die Blutgefäße im Unterleib. Des Weiteren können eine ballaststoffarme Ernährung, Übergewicht, ein schwaches Bindegewebe sowie langes Sitzen Hämorriden auslösen.

Hämorriden Symptome

nie-wieder-haemorrhoidenDie typischen Symptome sowohl bei internen als auch externen Hämorriden sind

  • Blutungen während des Stuhlgangs.
  • Juckreiz am After (After Jucken).
  • Druckgefühl oder Schmerzen, vorwiegend bei externen Hämorriden.
  • Beeinträchtigte Funktion der Analmuskulatur.

Interne Hämorriden – Symptome
Dies ist die am häufigsten vorkommende Art von Hämorriden. Sie sind von außen nicht sichtbar, die Blutgefäße wölben sich nur leicht im Analkanal vor und treten nicht aus dem Anus heraus. Symptome sind hellrotes Blut auf dem Stuhl oder in der Kloschüssel und kräftige hellrote Streifen auf dem Toilettenpapier. Normalerweise nicht mit Schmerzen verbunden.

Externe Hämorriden – Symptome
Dies sind vergrößerte Gefäßpolster, die aus dem Anus heraustreten und von außen sichtbar sind. Je nach Stadium können sie wieder in den Analkanal „hineingeschoben“ werden. Starke Schmerzen können entstehen, wenn der Schließmuskel die herausragenden Gefäße zusammenzieht.

Hämorriden Behandlung

Ein Arzt kann durch eine externe sowie interne Rektal-Untersuchung feststellen, ob Hämorriden vorhanden sind und eine Hämorriden-Behandlung notwendig ist oder nicht – dadurch wird eine Verwechselung mit z.B. Blutgerinnseln, Fisteln oder Analfissuren ausgeschlossen.

Externe Hämorriden können in den meisten Fällen nur operativ behandelt werden.

Zur Behandlung interner Hämorriden eignen sich rezeptfreie Medikamente:

Gegen HämorridenHämorriden-Zäpfchen: Insbesondere bei Hämorriden im Anfangsstadium gut geeignet. Durch die zusammenziehende und entzündungshemmende Wirkung werden kleinere Blutungen gestillt und der Juckreiz gestoppt.

 

Salbe bei HämorridenHämorriden-Salbe: Wird bei Juckreiz und Schmerzen im Analbereich, Hämorrhoiden und Analekzem verwendet. Der Wirkstoff Hamamelis bildet eine Schutzschicht auf kleinen Verletzungen und hemmt Entzündungen sowie leichte Blutungen.

 

darmreinigungCASA SANA Darmreinigungs-Konzentrat: Ein flüssiges Kräuter- und Pflanzenkonzentrat mit 31 verschiedenen Mikroorganismen und 23 Kräuter- und Pflanzenextrakten. Es ist gluten- und laktosefrei und enthält keine Eiweiß- oder Hefebestandteile. Durch Casa Sana wird die natürliche Reinigung und Regeneration des Darms unterstützt, wobei das Konzentrat keine abführende Wirkung hat.



Hämorriden Hausmittel

Hämorriden können zum Teil auch mit Hausmitteln behandelt werden:

  • Warme Sitzbäder: Ein Hämorriden-Hausmittel, das den Schließmuskel entspannt, schmerzberuhigend wirkt und Juckreiz lindert. Die Badewanne mit 10cm warmem Wasser füllen, nichts hinzugeben und in der Wanne 15 Minuten verweilen. Mehrmals am Tag wiederholen.
  • Vaseline oder Zinkoxid-Salbe: Können Schmerzen bei Hämorriden lindern und eignen sich als Hausmittel.
  • Flohsamen SchalenFlohsamen: Ein altbewährtes und wirksames Hämorriden-Hausmittel, das Hämorriden vorbeugen und den Stuhlgang schmerzfrei machen kann. Warum? Weil Flohsamen riesige Mengen an Ballaststoffen haben und dadurch den Stuhl aufweichen – dies führt zu einer leichteren Darmentleerung.

» Wussten Sie, dass eine Ernährung ohne ausreichend Ballaststoffe der häufigste Auslöser von Hämorriden ist? Denn zu wenig Ballaststoffe führt zu Verstopfung und hartem Stuhl, der schlecht entweichen kann.



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